Olofströms Kommun

Wald- und seenreiche Region in Blekinge

Die Kommune Olofström ist die einzige Gemeinde in Blekinge, die nicht an der Küste gelegen ist. Im Gegensatz zu den Küstenregionen ist Olofström relativ dicht bewaldet und die Natur unterscheidet sich kaum vom nördlich angrenzenden Småland. Zahlreiche Seen und Naturschutzgebiete laden zum Angeln und Entdecken ein.

Nicht ganz zu Unrecht bezeichnet sich die Kommune Olofström als die südlichste Wildnis Schwedens. Malerisch eingebettet in hügelige Landschaft und Wälder liegen die weit mehr als 200 kleineren und größeren Binnenseen der Region, von denen der Halen der größte ist. Die zahlreichen Seen laden natürlich nicht nur zum Baden und Bootfahren ein, sondern sind auch sehr beliebte Angelreviere. Am bekanntesten dürfte dabei das Angelgebiet Harasjömåla Fiskecamp sein.

Die Naturschutzgebiete der Region sind für ihre dichten Wälder bekannt und bieten ein Naturerlebnis, das man im äußersten Süden Schwedens so nur selten antrifft. Auf dem Aussichtspunkt Valhall am See Orlunden, kann sich jeder Besucher davon sein ganz eigenes Bild machen.

Einen hautnahen Einblick in die frühere Eisenindustrie der Region bekommt man bei einem Besuch des Industriemuseums Ebbemåla Bruk, einer 1884 gegründeten, ehemaligen Eisengießerei. Aber auch weitere Museen erzählen von der technischen und industriellen Entwicklung Olofströms.

Neben dem Hauptort Olofström, mit fast 7.500 Einwohnern, finden sich noch die Orte Jämshög (1.500 Einwohner), Kyrkhult (1.000 Einwohner), Vilshult (300 Einwohner) und Gränum mit rund 220 Einwohnern in der Kommune Olöfstrom.

Mit einer Fläche von rund 413 Quadratkilometern ist die Kommune die zweitkleinste Gemeinde der Provinz Blekinge. Mit etwas mehr als 13.000 Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von rund 33 Einwohnern je Quadratkilometer ist die Region schon deutlich dünner besiedelt als die Küstenabschnitte.