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Norrköpings Stadsmuseum 2012
Norrköpings Stadsmuseum 2012 | Foto: Ragnar Öberg (CC BY-SA 3.0)
Mini-Map of Sweden with marker at Norrköpings Kommun

Norrköpings Stadsmuseum

Stadtgeschichtliches Museum in Norrköping

Das im Zentrum von Norrköping gelegene Norrköpings Stadsmuseum präsentiert als stadtgeschichtliches Museum spannende Ausstellungen zur geschichtlichen Entwicklung der Stadt – vom wikingerzeitlichen Siedlungsplatz bis zur Metropole der schwedischen Textilindustrie.

Norrköpings Stadsmuseum wird von der Kommune Norrköping betrieben und befindet sich nach einigen innerstädtischen Umzügen seit 1981 in einer ehemaligen Fabrik innerhalb der historischen Industrielandschaft am Fluss Motala Ström. Flankiert von verschiedenen Wechselausstellungen berichten in Norrköpings Stadsmuseum fünf detailreiche Dauerausstellungen von den unterschiedlichen Etappen der kulturgeschichtlichen Entwicklung der Stadt und ihrer näheren Umgebung.

Dauerausstellungen in Norrköpings Stadsmuseum

Die Dauerausstellung entführt den Besucher in die frühgeschichtlichen Epochen Norrköpings. Sie erzählt vom wichtigen eisenzeitlichen Handelsplatz Herrebro und von der Bedeutung der Hällristningar in Himmelstalund, die zu den bedeutendsten Felsritzungen in Europa zählen. Die bronzezeitliche Lebensweise wird anhand eines Modells und den Funden erzählt, die man bei der Ausgrabung eines aus rund 40 Gebäuden bestehenden bronzezeitlichen Dorfes gefunden hat. Und ein bei Bauarbeiten gefundenes, gut 7.000 Jahre altes Skelett einer Robbe, in dem noch die Harpune eines steinzeitlichen Jägers steckt, liefert den Beweis dafür, dass das Meer zu jener Zeit noch bis zum heutigen Stadtgebiet reichte.

Vier lebensechte und historisch gekleidete Wachsfiguren repräsentieren den Abschnitt der Stadtgeschichte von der Wikingerzeit bis zur schwedischen Großmachtzeit. Den Anfang macht die wohlhabende Wikingerfrau Torfrid, die im 10. Jahrhundert einen Runenstein für einen ihrer Söhne setzen ließ, gefolgt von Bürgermeister Gudbjörn, der die Verleihung der Stadtrechte im frühen 14. Jahrhundert erlebte. Dann Herzog Johan, der Anfang des 17. Jahrhunderts Schloss Johannisborg bauen ließ und zuletzt Adrianne de Geer, Ehefrau des umtriebigen Fabrikanten Louis de Geer, der Norrköping im 17. Jahrhundert zur ersten industriellen Blütezeit führte.

Eine weitere Ausstellung präsentiert über 30 verschiedene historische Handwerksberufe und zugleich die größte Sammlung historischer Werkzeuge in ganz Schweden. Sie ist wie eine kleine Straße aufgebaut, in der sich detailgetreu mit Werkzeugen und typischen Erzeugnissen ausgestattete Werkstätten und Ladengeschäfte aneinander reihen. Durch Schaufenster blickt man in die Werkstätten von Hufschmieden, Wagenmachern, Fassbindern, Schneidern, Schustern, Konditoren und Hutmachern, um nur einige zu nennen.

Daneben ein vollständig eingerichteter Kolonialwarenladen aus der Zeit der Jahrhundertwende. Die Regale gefüllt mit Waren in historischen Verpackungen, blecherne Reklametafeln an den Wänden und schwere Theken mit unzähligen Schubladen ahmen wirklichkeitsgetreu das Einkaufserlebnis frühere Zeiten in einer Geruchsmischung aus frisch gemahlenem Kaffee, Gewürzen und Seife nach.

Norrköpings Stadsmuseum hat auch einen Maschinensaal mit historischen und größtenteils funktionsfähigen Spinn- und Webmaschinen. Die Ausstellung erinnert an die vom 19. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre andauernde Blütezeit der Textilindustrie in Norrköping, als dort rund 70 Prozent der gesamten schwedischen Textilwaren produziert wurden und der Stadt den Beinamen "Schwedens Manchester" einbrachte. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung auch die schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der hauptsächlich weiblichen Beschäftigten in den alten Textilfabriken.

Weitere Informationen zu Norrköpings Stadtmuseum

Das Stadtmuseum besitzt außerdem einen gut sortierten Museumsshop. Neben Dekoartikeln sowie typischen Souvenirs und Reiseandenken besteht das Sortiment unter anderem aus verschiedenen Textilprodukten wie Handtücher oder Tischdecken, die exklusiv für das Museum produziert werden. Dazu kommen unterschiedliche Schmuckartikel, teilweise mit Anknüpfung an Motive der historischen Felsritzungen, verschiedene Produkte lokaler Kunsthandwerker und jede Menge Bücher über Design, die regionale Archäologie und Kulturgeschichte.

Das Museum erstreckt sich über mehrere Stockwerke, die sowohl über Treppen als auch über Aufzüge erreichbar sind. Kleinere Höhenunterschiede sind mit festen Rampen für Rollstühle ausgestattet, rollstuhlgerechte Toiletten sind vorhanden. Im Eingangsbereich stehen Behindertenparkplätze zur Verfügung. Der Besuch des Museums ist ganzjährig kostenlos. Mit Ausnahme von Assistenzhunden ist die Mitnahme von Haustieren nicht gestattet.

Norrköpings Stadsmuseum: Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Heute geöffnet: 11:00 – 16:00

Öffnungszeiten

1. Januar – 31. Mai
Dienstag – Mittwoch: 11:00 – 17:00
Donnerstag: 11:00 – 20:00
Freitag: 11:00 – 17:00
Samstag – Sonntag: 11:00 – 16:00
1. Juni – 31. August
Dienstag – Freitag: 11:00 – 17:00
Samstag – Sonntag: 11:00 – 16:00
1. September – 31. Dezember
Dienstag – Mittwoch: 11:00 – 17:00
Donnerstag: 11:00 – 20:00
Freitag: 11:00 – 17:00
Samstag – Sonntag: 11:00 – 16:00
Der Eintritt ist kostenlos

Eintrittspreise

Ganzjährig
Normalpreis: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
0 SEK

Stand: 12/2019 | Angaben ohne Gewähr.

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