Fotevikens Museum 2011
Fotevikens Museum 2011 | Foto: GuidebookSweden (CC BY-SA 4.0)

Fotevikens Museum

Wikingermuseum in Höllviken

Das Wikingerdorf im Fotevikens Museum ist der einzige Versuch in Skandinavien, eine bewohnte Siedlung aus der späten Wikingerzeit um das Jahr 1100 nachzustellen.

Das 1995 entstandene Museum ist per offizieller Definition ein archäologisches Freilichtmuseum. Seine Hauptaufgaben sind die experimentelle Archäologie und die lebende Geschichte. Die Gebäude im Freilichtmuseum sind streng nach den Erkenntnissen aktueller archäologischer Forschung mit historischen Bautechniken und unter Verwendung historischer Baumaterialien errichtet worden.

Im Museumsgebäude der Anlage erfährt man einiges über die Geschichte der Wikinger, über das damalige Leben und vor allem über den Handel mit weit entfernten Kulturen und die Entdeckung neuer Gebiete.

Die von einem hohen Schutzwall umgebene Siedlung umfasst mittlerweile 24 originalgetreu nachgebaute Gebäude, wobei es im Endausbau etwa insgesamt 30–40 Gebäude werden sollen. Zu finden sind hier zum Beispiel eine Schmiede, einen Kaufmannshof oder auch eine Richtstätte. Auf dem gesamten Gelände verteilt findet man Pfähle mit Gucklöchern und einem Informationstext über das Gebiet, auf welches man beim Hindurchsehen schaut.

Während des Sommers ist die kleine Stadt von zahlreichen, neuzeitlichen Wikingern von Nah und Fern bewohnt, die versuchen, wie die alten Wikinger zu leben. So kommt es beim Besuch immer wieder zu Begegnungen mit den Einwohnern, welche auch gerne zu einem kleinen Gespräch bereit sind.

Während das Museumsgebäude nur in den Sommermonaten geöffnet ist, kann die Wikingerstadt das ganze Jahr über besucht werden. Im Anschluss an das Wikingerreservat befinden sich einige Hütten, die für eine Nacht oder länger gemietet werden können. Sie bieten Dusche, WC, Küche und Platz für bis zu vier Personen.

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