Höllviken

Ortschaft am Falsterbo-Kanal

Die Ortschaft Höllviken liegt am Anfang der als Urlaubsregion sehr beliebten Halbinsel Falsterbonäset. Höllviken ist mit annähernd 11.000 Einwohnern der mit Abstand größte Ort der Kommune Vellinge.

Die kleine Stadt am Falsterbokanalen (Falsterbo-Kanal) ist das Eingangstor zur Halbinsel Falsterbonäset, die insbesondere für ihre sehr schönen Sandstrände bekannt und daher bei vielen Sommertouristen sehr beliebt ist. Durch die Nähe zur Großstadt Malmö dient die Gegend auch als Naherholungsgebiet der Großstädter, was insbesondere an sommerlichen Wochenenden zu einem starken Besucherandrang an den Badestränden führt.

Die westliche Stadtgrenze Höllvikens bildet der Falsterbokanalen sowie die Ortschaft Ljunghusen. Im Süden befindet sich der eingegliederte Ortsteil Kämpinge und die gleichnamige Bucht.

Geschichte von Höllviken

Mit der Fertigstellung der Eisenbahnverbindung Vellinge-Skanör/Falsterbo im Jahre 1904 und der Errichtung einer eigenen Haltestelle in Höllviken im Jahre 1910, kamen vermehrt Sommerurlauber in die Gegend. Um die ausgedehnte Bewaldung mit Strandkiefern zu bewahren, durften damals allerdings nur wenige Sommerhäuser errichtet werden.

Während des zweiten Weltkriegs wurde Höllviken durch den Bau des Falsterbokanalen zu einem wichtigen Gebiet für die Schifffahrt und den Handel. Nach mehreren erfolglosen Anläufen in der Vergangenheit verwirklichte man nun endlich die alte Idee einer Durchquerung der Halbinsel, da die Umschiffung der Halbinsel Falsterbo wegen der deutschen Minenfelder kaum noch möglich war.

Nach Ende des Krieges nahm die Zuwanderung in das Gebiet stark zu und Höllviken ist bis heute ein sehr beliebtes Urlaubsziel geblieben. Der Ort wurde 1944 in Höllviksnäs umbenannt, um eine Verwechslung mit dem Ort Hörviken zu vermeiden. Aufgrund der Unpopularität des neuen Namens wurde die Stadt jedoch Ende der 1990er Jahre wieder in Höllviken umbenannt.

Wetter in Höllviken

14.4 °C

Orte in der Nähe