Trollehallar 2009
Trollehallar 2009 | Foto: Guillaume Baviere (CC BY 2.0)

Trollehallar

Felsschlucht am Rössjön

Trollehallar ist eine Schlucht nördlich des Binnensees Rössjön, die vom Schmelzwasser eiszeitlicher Gletscher gebildet wurde. Der nächste Ort ist Munka-Ljungby, etwa 15 Kilometer südwestlich.

Am Ufer und auf dem Grund des Sees finden sich immer noch Reste der mächtigen Halden aus Geröll und Sand, die der Gletscher mit sich geführt hat. Von dort folgt man dem Lauf des Baches Trollebäcken stromaufwärts und gelangt in die fast zwei Kilometer lange, in nordöstliche Richtung verlaufende Schlucht.

Die westliche Seite der Schlucht ist von gebrochenen, kantigen Felsbrocken bedeckt, während sie an der gegenüberliegenden Seite von senkrechten, bis zu 30 Meter hohen Felswänden begrenzt wird.

Trollehallavägen
266 95 Munka-Ljungby
56°19′46.6″N 13°7′51.4″E

Geschichte

Nach ungefähr einem Kilometer im Schluchtverlauf kann man an der Westseite in ein schwer zugängliches, höher liegendes Tal gelangen. Dieses wird aus hohen Felswänden aus Vulkangestein begrenzt und "Snapphanestallarna" genannt, vermutlich ein Stützpunkt der Snapphanar. Die Snapphanar (Schapphähne) waren Freischützen, die im 17. Jahrhundert im schwedisch-dänischen Krieg auf Seiten der Dänen kämpften und in den dichten Wäldern im nördlichen Skåne und der angrenzenden Provinz Halland ihre versteckten Stützpunkte hatten.

Ähnliche Reiseziele in der Nähe