Trefaldighetskyrkan 2015
Trefaldighetskyrkan 2015

Trefaldighetskyrkan

Barockkirche in Karlskrona

Die Trefaldighetskyrkan (Dreifaltigkeitskirche), auch Deutsche Kirche genannt, steht an der Südseite des großen Marktplatzes Stortorget, mitten im Zentrum von Karlskrona.

Die Kirche wurde in Anlehnung an das Pantheon in Rom als achteckiger Grundkörper mit einem Kuppeldach gebaut. Das zum Marktplatz gerichtete Eingangsportal ist als eine von vier freistehenden Säulen getragene offene Vorhalle mit einem dreieckigen Giebel, einem sogenannten Portikus, ausgeführt. Passend zur Ausführung und in gleicher Größe wie das Eingangsportal sind zusätzlich drei Seitenschiffe gleichmäßig am Umfang des Grundkörpers der Kirche verteilt angesetzt.

Gemeinsam mit der benachbarten Fredrikskyrkan an der Ostseite des Stortorget, zählen beide Kirchen zu den imposantesten Bauwerken des klassischen römischen Barock in Schweden. Beide Kirchen sind Bestandteile des UNESCO-Weltkulturerbes, zu dem große Teile Karlskronas 1998 erklärt wurden.

Obwohl die Trefaldighetskyrkan immer noch eine geweihte Kirche ist, in der regelmäßig Gottesdienste abgehalten werden, beherbergt sie zugleich auch das Besucherzentrum für die Welterbestadt. Das Besucherzentrum präsentiert dort im linken Seitenschiff seine große Dauerausstellung mit Bildern, Filmen und historischen Hintergrundinformationen zu allen Teilen des Welterbes Marinestadt Karlskrona.

Stortorget
371 32 Karlskrona
56°9′38.7″N 15°35′9.66″E
Heute geöffnet
08:00 – 19:00

Geschichte

Die Dreifaltigkeitskirche wurde von 1697 bis 1709 für die zu jener Zeit relativ große deutsche Gemeinde in Karlskrona nach Plänen des bekannten Baumeisters Nicodemus Tessin der Jüngere gebaut. Im Verlauf des großen Stadtbrandes 1790 wurde die Kirche schwer beschädigt und anschließend nach den Originalplänen über einen Zeitraum von 12 Jahren wieder aufgebaut. Lediglich die neue Dachkuppel wurde etwas einfacher und kleiner als im Original ausgeführt.

Die aus Stralsund stammende ursprüngliche Kirchenorgel mit 20 Registern, war wie die gesamte übrige Inneneinrichtung ein Opfer der Flammen geworden. Nach einer vorübergehenden Zwischenlösung mit einer deutlich kleineren Orgel, erhielt die Kirche 1827 ihre heutige Orgel mit 22 Registern.

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