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Skanörs Rådhus 2011
Skanörs Rådhus 2011 | Foto: GuidebookSweden (CC BY-SA 4.0)
Mini-Map of Sweden with marker at Vellinge Kommun

Skanörs Rådhus

Historisches Rathaus in Skanör

Das historische Rathaus von Skanör zählt neben der mittelalterlichen Kirche, der S:t Olofs Kyrka, zu den ältesten Gebäuden des kleinen Ortes.

Das eingeschossige Gebäude ist unterkellert, wobei der Keller als Steinsockel sehr weit aus dem Boden ragt. Für das Mauerwerk diente die Ruine der Burg Skanör als Steinbruch. Das übrige Rathausgebäude besteht aus Ziegelmauerwerk, versehen mit einem hohem Walmdach. Das Dach war ursprünglich mit Reet gedeckt, erhielt aber 1819 eine Eindeckung aus speziellen Dachziegeln, den sogenannten Biberschwänzen.

Auf der Nordseite des Gebäudes liegt der Rathausplatz, auf dem die Knutsklockan, die Signalglocke eines alten Feuerschiffs, zu sehen ist. Der Platz wurde 1777 unmittelbar nach der Fertigstellung des Rathauses angelegt und wird auf seiner Nordseite von der aus dem 13. Jahrhundert stammenden S:t Olofs Kyrka begrenzt.

Genutzt wird das Gebäude heutzutage für kleinere Zusammenkünfte oder Sitzungen und erfreut sich mittlerweile auch einer zunehmenden Beliebtheit als besonderer Ort für Trauungen.

Rådhustorget 1
239 30 Skanör
55°25′7.02″N 12°50′57.0″E

Geschichte

Der Bau des Rathauses wurde damals von Leonard de la Rose, 1752 bis 1784 Bürgermeister von Skanör, initiiert und durchgesetzt. Der frühere Staatsanwalt aus Lund war der erste Bürgermeister Skanörs mit einer juristischen Ausbildung und ihm wurde gleichzeitig auch die Gerichtsbarkeit für die Zwillingsstadt Falsterbo unterstellt.

Während fast ganz Skanör nach mehreren Großbränden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Schutt und Asche lag, überstand das 1777 eingeweihte Rathaus neben dieser Katastrophe auch noch das verheerende Hochwasser im November 1872.

Bereits seit 1933 finden in Skanör keine Ratssitzungen mehr statt. Die Nutzung als Verwaltungsgebäude endete schließlich mit dem Jahreswechsel 1969/70. Im Jahr 1979 wurde das Rathaus sowohl Außen als auch Innen aufwendig restauriert und entspricht seitdem wieder seinem ursprünglichem Aussehen.

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