Rössjöholms Slott 2006
Rössjöholms Slott 2006 | Foto: Bluescan (CC BY 3.0)

Rössjöholms Slott

Schloss am See Rössjön

Schloss Rössjöholm liegt am Südufer des Sees Rössjön im Kirchspiel Tåssjö, etwa 20 Kilometer nordöstlich von Ängelholm.

Der Weg zum Schloss Rössjöholm führt zu Fuß von der Kirche von Tåssjö durch eine 500 Meter lange, schöne alte Eichenallee. An der Kirche stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung, da die Allee nicht mit Fahrzeugen befahren werden darf.

Das heutige Schloss stammt von 1731 und wurde in eingeschossiger Bauweise mit zwei Flügeln errichtet. Es befindet sich in Privatbesitz und kann leider nicht von Innen besichtigt werden. Allerdings ist der Schlosspark an den Sonntagen während der Sommersaison für die Öffentlichkeit zugänglich. Dann kann man auch die Ruinen der alten Burg von 1553 auf der kleinen Insel in Ufernähe besichtigen.

Rössjöholms allé 101
266 95 Munka-Ljungby
56°18′48.7″N 13°5′42.2″E
Heute geschlossen

Geschichte

Der erste bekannte Besitzer auf Gut Rydtzeholm war der dänische Ritter Olof Geed. Seine Enkeltochter Karen Geed ließ 1553 auf einer Insel im Rössjö die Burg Rössjöholm errichten. Die Burg war gut befestigt, bestand aus vier, jeweils dreigeschossigen Gebäuden mit insgesamt sieben Türmen, umgeben von einer hohen Steinmauer und einer Zugbrücke zum Festland.

Während des Skånischen Krieges wurde die Burg 1676 von dänischen Freischärlern, den sogenannten Snapphanar (Schnapphähnen), eingenommen und konnte lange Zeit der schwedischen Belagerung widerstehen. Als die Burg schließlich fiel, wurden ihre Mauern geschleift, um nicht weiter als Zuflucht für die Schnapphähne dienen zu können.

1696 wurde auf dem Festland ein neues Hauptgebäude errichtet, das 1705 vom Landeshauptmann Nils Sifversköld gekauft wurde. 1730 brannte dieses Gebäude ab, wurde 1731 wieder aufgebaut und brannte erneut, ausgerechnet während der Einweihungsfeier ab, weil eine Ladung aus einem Salutschuss das Dach in Brand setzte.

Anschließend wurde das Schloss in seiner heutigen Form im karolinischen Stil als eingeschossiges Gebäude mit zwei Flügeln ein weiteres Mal aufgebaut. Seit 1857 ist das 2600 Hektar große Gut im Besitz der ehemals dänischen Adelsfamilie Rosenörn-Lehn.

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