Kolabacken 2011
Kolabacken 2011 | Foto: GuidebookSweden (CC BY-SA 4.0)

Kolabacken

Ehemaliges Leuchtfeuer in Falsterbo

Kolabacken ist der älteste Leuchtfeuerplatz des Nordens. Der ehemalige Feuerplatz befindet sich auf einem Sandhügel der sich über das ansonsten flache Gelände erhebt.

Der Name Kolabacken bedeutet soviel wie Kohlehügel. Auch heute noch lassen sich Reste der alten Holzkohle auf dem Hügel finden.

Fyrvägen
239 40 Falsterbo
55°23′2.34″N 12°49′20.8″E

Chronologie

1222

Dominikanermönche errichten mit Genehmigung des dänischen Königs eine Leuchtfeuerbake in Gestalt eines offenen Feuers. Das Feuer sollte Schiffe sicher um das Riff von Falsterbo geleiten. Die königliche Genehmigung beinhaltete auch das Recht, das benötigte Holz in den königlichen Wäldern zu schlagen.

1620er Jahre

König Christian IV. (Kristian IV) gibt den Befehl, an dieser Stelle ein so genanntes Wippenfeuer zu errichten. Ein Nachbau eines solchen Wippenfeuers kann im ca. 12 Kilometer entfernten Fotevikens Museum betrachtet werden.

17. Jahrhundert

Das Leuchtfeuer wird nicht mehr erwähnt. Vermutlich war der Schiffsverkehr nach dem Ende der Blütezeit von Falsterbo so stark zurückgegangen, dass der Aufwand für den Betrieb des Leuchtfeuers nicht mehr gerechtfertigt erschien.

1796

400 Meter westlich des alten Feuerplatzes wird der bis heute erhaltene Leuchtturm von Falsterbo errichtet.

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